StER-Sitzung am 11.06.2018 "Plenardiskussion mit Kultusminister Tonne"


Hier folgt das Sitzungsprotokoll nach Verabschiedung im Gremium



 

Zusammen mit dem Kreiselternrat hat der Stadtelternrat Osnabrück im April/Mai 2018 eine Abfrage zur Situation der Inklusion an Grundschulen durchgeführt. 

 

Leitmotiv unserer Befragung war: „Ist Inklusion an Grundschulen bereits zur glatt laufenden Routine geworden oder gibt es noch Defizite, die es zu beheben gilt?"

 

Unsere Fragebögen waren an Eltern und Lehrkräfte in allen Grundschulen in der Stadt und im Landkreis gerichtet. Die Beantwortung sollte anonym erfolgen, um die Antworten frei von äußeren Einflüssen zu halten und ein möglichst realitätsgetreues Abbild zu bekommen.

 

Sowohl die Vorarbeiten als auch die Auswertung haben ehrenamtlich arbeitende Eltern in mühevoller Arbeit bewältigt.  An dieser Stelle richten wir ein ganz großes Lob und Dankeschön an die federführenden Arbeitskreise Inklusion und Grundschulen von KER und StER Osnabrück!

 

In allen Phasen stand uns Prof. Dr. Greve, Erziehungs- und Sozialwissenschaften an der Uni Hildesheim, beratend zur Verfügung. Insbesondere hat er uns mit der fachlichen Interpretation der Lehrkräftefragebögen unterstützt. Herzlichen Dank!

 

Ein besonderes Dankeschön gilt aber den Eltern und Elternvertretern in den Grundschulen sowie den dortigen SchulleiterInnen und ihren Kollegien, die sich der Mühe unterzogen haben, mitzuziehen, und teils sehr detailliert ihre Situation beschrieben haben. Herzlichen Dank für die freimütigen Äußerungen und Ihre Zuarbeit!

 

Das Befragungsergebnis werten wir eher als Meinungsbild, das aber durchaus sehr realistisch ist. Eine Repräsentativität im engeren statistischen Sinne können wir nicht nachweisen, denn dafür hätte es einer noch eingehenderen Analyse bedurft, für die uns die Manpower fehlt.

 

Die folgenden Eckdaten für den städtischen Bereich mögen aber einen Eindruck vermitteln, inwieweit wir eine Abdeckung erreicht haben (Ausgangszahlen mit Stand vom 17.08.2017, Quelle: NLSchB Osnabrück)

  •  5217 Grundschüler, davon 237 mit einem sonderpädagogischen Unterstützungsbedarf: Wir haben 368 Elternantwortbögen zurück erhalten (das entspricht in etwa. 7 %)
  • 477 Grundschullehrkräfte (inkl. der an die Grundschulen abgeordneten Förderschullehrkräfte): Wir haben 119 Lehrkräfteantwortbögen zurück erhalten (das entspricht in etwa 25 %)
  • 25 städtische Grundschulen + eine Bistums-Grundschule: Wir haben Rückmeldungen nachweislich von 22 Grundschulen erhalten (das entspricht einer Abdeckung von etwa 85 %)

 

Die Ergebnispräsentation, wie sie am 11.06.2018 im Rahmen der Diskussionsveranstaltung mit dem Kultusminister im Kreishaus des LKOS vorgetragen wurde, kann ->hier als pdf heruntergeladen werden. Diese Präsentation folgt einer thematischen Schwerpunktsetzung und einer Konzentration auf diejenigen Aspekte, die wir in der Kürze der Zeit dem Kultusminister aufzeigen wollten. 

 

Verwendete Eltern- und Lehrkräftefragebögen:


Übersichtsgrafiken und detaillierte Ergebnisdarstellung 

Aus Gründen der Transparenz und Nachvollziehbarkeit stellen wir hier eine detaillierte Auswertung der Befragungsergebnisse aus der Stadt Osnabrück zur Verfügung. 

Ganz besonders interessant sind die Kommentare und Textergänzungen, die die Befragten zur Erläuterung ihrer abgegebenen Wertung hinzugefügt haben.  Die Darstellung im Detail ist hier als pdf abrufbar.

 


Kategorie: Schulgesetznovelle 2018, Inklusion, Einschulung, Unterrichtsversorgung, Kitas, Niedersachsen

Titel: Groko macht Tempo beim Schulgesetz

Veröffentlicht: Neue Osnabrücker Zeitung (NOZ) am 25.01.2018